Hochwertige Bildung in Nordafrika ermöglichen

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Mehr als 90 % der Umsätze des Bildungsportfolios leisten einen direkten Beitrag zur Bereitstellung hochwertiger Bildung im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsziel SDG 4 (Hochwertige Bildung).

Bildungsqualität und der Zugang zu Bildung zählen weiterhin zu den größten Entwicklungsherausforderungen in Nordafrika. Obwohl die Einschulungsquoten in öffentlichen Schulen in Marokko und Tunesien hoch sind, liegen die Lernergebnisse oftmals unter den OECD-Vergleichswerten. Als strukturelle Herausforderungen gelten insbesondere die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sowie die Qualität der Lehrpläne.

Hinzu kommt ein besonderes Arbeitsmarktparadoxon: In allen drei Ländern der Region ist die Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolventen höher als unter Personen mit lediglich weiterführender Schulbildung. Dies verweist auf eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Qualifikationen, die Bildungssysteme vermitteln, und den Anforderungen formeller Arbeitgeber.

Private Bildungseinrichtungen, darunter auch international akkreditierte Bildungsprogramme, leisten daher einen wichtigen ergänzenden Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften und zur Entwicklung von Humankapital. Eine zentrale Herausforderung bleibt jedoch die Zugänglichkeit: Hochwertige private Bildungsangebote standen bislang überwiegend städtischen und einkommensstarken Bevölkerungsgruppen offen, während ländliche Regionen und einkommensschwächere Haushalte häufig nur begrenzten Zugang hatten.

SPE Capital Partners investiert in eine Unternehmensgruppe, die ein Netzwerk von 23 Schulen betreibt und qualitativ hochwertige Bildung dort anbietet, wo sie besonders benötigt wird.

 

Wachstum, Qualität und Inklusion zugleich

Mit fünf Schulmarken in Marokko und Tunesien hat die Gruppe erreicht, was nur wenigen Bildungsplattformen gelingt: ein nachhaltiges Umsatzwachstum von mehr als 10 % pro Jahr bei gleichzeitigem Ausbau ihrer sozialen Wirkung.

  • 26 % der Schülerinnen und Schüler stammen aus entlegenen Regionen und profitieren von vergünstigten Schulgebühren.
  • Stipendienprogramme machen inzwischen 5,8 % der Umsätze
  • Die Gruppe verfolgt zudem Expansionspläne in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und zählt damit zu den überzeugendsten regionalen Wachstumsstrategien innerhalb des Portfolios.

Kennzahlen

  • 517 eingeschriebene Schülerinnen und Schüler
  • Ziel: mehr als 20.000 Schülerinnen und Schüler bis zum Exit
  • 24 % der Lehrkräfte nach den internationalen AEFE-Standards ausgebildet
  • 23 unterstützte Schulen

Stärkung der Ernährungssicherheit und ländlicher Lebensgrundlagen in Südafrika

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